Mützenhersteller maximo launcht Webshop und setzt auf Mund- und-Nasen-Masken für Kinder und Erwachsene

modischer Mundschutz aus Jersey
 

Die Strickmoden Bruno Barthel GmbH, Chemnitz, entwickelt, produziert und vertreibt Mützen, Hüte, Caps u. ä. für alle Altersgruppen. Das Unternehmen fertigt noch mit über 90 Personen in Deutschland und ist mit „maximo“ als Marktführer für Kindermützen sowie mit „CAPO“ im In- und Ausland bekannt. Gegenwärtig suchen sowohl Privatpersonen als auch Berufstätige in vielen Branchen Masken, um das Risiko der Ausbreitung des Corona-Virus zu mindern. Deshalb hat das Unternehmen einen Teil seiner deutschen und europäischen Produktion auf die Herstellung von Mund-Nasen-Masken umgestellt und launcht erstmalig seinen eigenen Webshop.
Eigentlich ist man bei Strickmoden Bruno Barthel seit 28 Jahren auf Kindermützen spezialisiert. Laut Inhaber Thomas Merk werden dort jährlich etwa 2 Millionen Mützen gestrickt, ein Teil davon geht in den Export nach Osteuropa und Asien. Die Firma beschäftigt 90 Mitarbeiter, auch derzeit werden im Werk Mützen gefertigt, Aufträge für den nächsten Winter. Doch die Lage seit „Corona“ bereitet Herrn Merk zunehmend Sorgen. Nach der Insolvenz von Tausendkind, und Galleria Kaufhof Karstadt trifft es nicht nur namhafte große Unternehmen, sondern auch die vielen kleinen Kindergeschäfte bei denen maximo sehr beliebt ist.
Wir haben auf die veränderten Marktbedingungen reagiert, so Merk und die Produktion um ein Viertel gedrosselt und für einen Teil der Belegschaft Kurzarbeit beantragt. Zum anderen haben wir seit 2 Wochen die freien Kapazitäten sinnvoll für Mundschutz genutzt und bauen diese momentan weiter aus. „Wir satteln um auf Masken“ so Merk.
Als Asthmatiker komme ihm entgegen, erklärt er das er sich in der Materie auskenne, da er bei Asienreisen in den letzten Jahren verschiedene Atemmasken getragen hat. Man wolle bei Bruno Barthel neben modischen und angenehmen Jersey Masken auch eine Maskenvariante mit Filter anbieten. Der Filter besteht laut Merk aus einem speziellen Vliesstoff aus Splitfaser aus heimischer Produktion. Die Masken seien dennoch keine medizinischen Masken, da die Zertifizierung fehlt und wir auch nicht den Einsatz in OP-Sälen oder Klinikstationen sehen, so Merk. Aber er glaubt, dass die bei Bruno Barthel produzierten Masken einen größeren Schutz bieten können als die aus der heimischen Nähstube. Die Maske mit Filtereinsatz seien zudem bei 60% waschbar und damit auch wiederverwendbar und ökologisch nachhaltig. Innerhalb 10 Tagen hätte man zudem einen Webshop unter maximoshop.com aufgebaut an dem die Jersey Masken jetzt schon verfügbar sind und auf dem auch die Masken mit Filter noch vor Ostern bestellt werden können. Zudem plant das Unternehmen die Masken auch zum Wiederverkauf über die Handelsvertretungen an die Stammkunden im Inland zu vertreiben.
Die Firma Strickmoden Bruno Barthel hat eine lange Firmengeschichte. Firmengründer Bruno Barthel eröffnete das Unternehmen 1898 in Chemnitz-Rabenstein als Handschuhfabrik. Damals stellte Chemnitz ein bedeutendes Zentrum der deutschen Textilindustrie dar. Bis zum zweiten Weltkrieg wuchs die Firma zu einem der größten Handschuhproduzenten der Region.
Wie bereits vor über 130 Jahren produziert das Familienunternehmen heute noch in Chemnitz und ist somit einer der letzten Textilbetriebe für Kindermode. Mit der Übernahme von CAPO Austrian Headwear, die Ihren Markt hauptsächlich in der Schweiz, Österreich und in Süddeutschland hat, ist die Strickmoden zudem in den Vertrieb und die Herstellung von Herren- und Damenkopfbedeckungen eingestiegen und baut dies kontinuierlich aus.

Posted by on 16. April 2020. Filed under Bilder, Mode & Lifestyle. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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