Die Messe ist vorbei, die Stände werden abgebaut.
Doch was passiert eigentlich mit den Möbeln, die dort präsentiert wurden?
Genau das wollten wir bei unseren Besuchen auf der MOW, der Möbelmeile, der A30 und der Küchenmeile wissen.
Die Antworten waren interessant.
„Die Möbel müssen raus“
Die ausgestellten Möbel sind aktuelle Modelle, hochwertige Einzelstücke oder speziell für die Messe produzierte Ware.
Nach der Messe werden jedoch Flächen für neue Modelle benötigt.
Und dann muss es häufig schnell gehen.
Bei unseren Gesprächen hörten wir immer wieder, dass solche Möbel an Restposten- oder Sonderpostenhändler verkauft werden. Für den Hersteller ist das unkompliziert: Die Ware ist weg und Platz wird geschaffen.
Der erzielte Preis liegt dabei allerdings deutlich unter dem ursprünglichen Wert.
Das ist aus Sicht des Restpostenhändlers nachvollziehbar. Auch er muss transportieren, lagern und die Ware anschließend verkaufen.
Trotzdem bleibt die Frage:
Muss ein hochwertiges Möbelstück wirklich zum Restposten werden, nur weil die Messe vorbei ist?
Warum wird nicht einfach online verkauft?
Auch darauf bekamen wir bei unseren Gesprächen immer wieder eine ähnliche Antwort:
Der Aufwand ist vielen Herstellern zu groß.
Beim Onlineverkauf an Endkunden müssen zahlreiche gesetzliche Vorgaben berücksichtigt werden. Gerade bei reduzierten Möbeln spielen beispielsweise der Bestpreis, die Widerrufsbelehrung sowie die korrekte Angabe von UVP oder Originalpreis eine Rolle.
Für einen Hersteller, dessen eigentliches Geschäft die Produktion und der klassische Vertrieb ist, bedeutet ein eigener Onlineshop deshalb zusätzlichen Aufwand.
Also wird die Ware lieber schnell verkauft.
Für Käufer kann genau das interessant sein
Dabei haben die Möbel nach der Messe nicht plötzlich an Qualität verloren.
Ein Sofa bleibt ein Sofa, eine Küche bleibt eine Küche.
Der Grund für den niedrigen Preis ist häufig viel einfacher:
Jemand braucht Platz.
Und genau daraus können für Käufer interessante Preise entstehen.
Genau hier setzt SteBoFo an.
Teilnehmende Hersteller und Möbelhändler können ihre Messemöbel, Ausstellungsstücke, Einzelstücke, Restanten und Überproduktionen über SteBoFo direkt Endkunden anbieten.
Dabei berücksichtigt SteBoFo die relevanten gesetzlichen Vorgaben für den Onlineverkauf – unter anderem bei Bestpreis, Widerruf sowie den Angaben zu UVP und Originalpreis.
So kann hochwertige Ware nach der Messe direkt neue Käufer finden, anstatt zwangsläufig über den klassischen Restpostenweg verkauft zu werden.
Die Messe ist vorbei. Das Möbelstück aber noch lange nicht.
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